26_32_FWP_HA009VGV OFFEN
Die Stadt Pfaffenhofen a.d. Ilm plant den Neubau einer modernen Feuerwache, um den gestiegenen Anforderungen an Brand- und Katastrophenschutz gerecht zu werden. Das bestehende Gebäude ist hinsichtlich des Platzes, der Technik und den Arbeitsbedingungen nicht mehr ausreichend. Der Neubau soll die Einsatzfähigkeit langfristig sichern, die Arbeitsbedingungen verbessern und die Zusammenarbeit zwischen hauptamtlichen und ehrenamtlichen Kräften stärken.----Die neue Feuerwache Pfaffenhofen a.d. Ilm entsteht als zukunftsfähiges, leistungsstarkes Einsatz- und Logistikzentrum. Sie bietet Platz für 14 Einsatzfahrzeuge, moderne Werkstätten, eine vollwertige Einsatzzentrale sowie Sozial- und Ruheräume für haupt- und ehrenamtliche Kräfte. Das Gebäude ist auf 24/7 Betrieb ausgelegt und schafft optimale Voraussetzungen für schnelle Hilfeleistung, Ausbildung und Einsatzbereitschaft.
TenderGenie liest täglich alle deutschen Vergabeplattformen und benachrichtigt Sie, wenn eine Ausschreibung zu Ihrem Betrieb passt. Aus dieser Seite abgeleitet:
Kostenlos · keine Kreditkarte · jederzeit abbestellbar
Die Ausschreibung ist in 1 Lose aufgeteilt; Angebote sind je Los oder für mehrere Lose zulässig.
| Los | Leistung | Ausführung |
|---|---|---|
| LOT-0000 | Objektplanung Neubau Feuerwache Pfaffenhofen a. d. Ilm Die Stadt Pfaffenhofen a.d. Ilm plant den Neubau einer modernen Feuerwache, um den gestiegenen Anforderungen an Brand- und Katastrophenschutz gerecht zu werden. Das bestehende Gebäude ist hinsichtlich des Platzes, der Technik und den Arbeitsbedingungen nicht mehr ausreichend. Der Neubau soll die Einsatzfähigkeit langfristig sichern, die Arbeitsbedingungen verbessern und die Zusammenarbeit zwischen hauptamtlichen und ehrenamtlichen Kräften stärken.----Die neue Feuerwache Pfaffenhofen a.d. Ilm entsteht als zukunftsfähiges, leistungsstarkes Einsatz- und Logistikzentrum. Sie bietet Platz für 14 Einsatzfahrzeuge, moderne Werkstätten, eine vollwertige Einsatzzentrale sowie Sozial- und Ruheräume für haupt- und ehrenamtliche Kräfte. Das Gebäude ist auf 24/7 Betrieb ausgelegt und schafft optimale Voraussetzungen für schnelle Hilfeleistung, Ausbildung und Einsatzbereitschaft. ----Wesentliche Bauteile: ---Fahrzeughalle --Die Fahrzeughalle bildet das Herzstück der neuen Feuerwache: 14 Stellplätze (Stellplatzgröße 4) für Einsatzfahrzeuge aller Kategorien, Direkte Anbindung an Umkleiden und Schwarz-Weiß-Trennung, Abgasabsauganlage und moderne Ladeinfrastruktur; ---Werkstattbereiche --Zur Sicherstellung der technischen Einsatzbereitschaft werden spezialisierte Werkstätten integriert. Diese Bereiche ermöglichen eine weitgehend schnelle und autarke Instandhaltung: Atemschutzwerkstatt mit Prüf- und Reinigungsstrecke, Schlauchwerkstatt inkl. Wasch- und Prüfanlage, Bekleidungswerkstatt für Reinigung und Reparatur incl. Kleiderkammer, LKW-Werkstatt mit Grube, Metallwerkstatt für Eigenbau- und Reparaturarbeiten, Materiallager und Ersatzteillogistik; ---Ruheräume für Einsatz-Personal: 12 Einzel- oder Doppelruheräume, Sanitärbereiche und Duschen, Rückzugs- und Ruhebereiche für einen eventuellen Schichtbetrieb, Direkte Wege zur Fahrzeughalle für kurze Ausrückzeiten; ---Einsatzzentrale --Die neue Einsatzzentrale wird als leistungsfähiger Führungs- und Kommunikationsknotenpunkt konzipiert. Sie dient sowohl dem Tagesgeschäft als auch der Koordination größerer Schadenslagen. Sie dient als Meldekopf der Stadtverwaltung in Krisensituation und ist erste Anlaufstelle bei Schadenslagen jeglicher Art: Vier vollwertige Arbeitsplätze-Einsatzleitsysteme, Funk- und Digitaltechnik-Lage-, Stabs- und Besprechungsraum, Redundante IT- und Stromversorgung; ---Sozialräume für Haupt- und Ehrenamt --Um die Zusammenarbeit zu stärken, werden gemeinsame Sozialbereiche geschaffen: Umkleiden mit Schwarz-Weiß-Trennung, Duschen und Sanitärbereiche, Aufenthalts- und Schulungsräume, Büroflächen für Führungskräfte und Verwaltung; ---Lager- und Funktionsräume --Für Einsatzmittel, Logistik und Ausbildung entstehen: Material- und Gerätemagazine, Lager für Gefahrgut, Ölbindemittel und Einsatzmittel, Übungsflächen und Technikräume mit eigenständigen Serverraum, Schleusenbereich für die Anlieferung / Abholung von Gerätschaften und Material durch andere Feuerwehren, -Übungsturm für Ausbildung; ---Notstromversorgung und Sicherheitseinrichtungen --Die Feuerwache wird als kritische Infrastruktur ausgelegt. Damit bleibt die Einsatzfähigkeit auch bei großflächigen Stromausfällen gewährleistet: Netzersatzanlage für autarken 72h Betrieb, USV-Systeme für IT und Einsatzzentrale, Redundante Energie- und Kommunikationsleitungen, Videoüberwachung, Brandmeldeanlage mit Aufschaltung; ---Fitness- und Gesundheitsbereich --Für die körperliche Leistungsfähigkeit der Einsatzkräfte: Fitnessraum mit Kraft- und Ausdauergeräten, Bereich für Sport- und Atemschutzübungen; ---Küche und Aufenthaltsbereiche --Für den 24/7-Betrieb: Voll ausgestattete Küche -Speise- und Aufenthaltsraum, Möglichkeit zur Versorgung größerer Mannschaften; ---Außenanlagen: Pkw-Stellplätze für Einsatzpersonal, Anlieferzone für den Werkstattbereich; ---Architektur und Nachhaltigkeit --Der Neubau wird funktional, energieeffizient und zukunftsorientiert geplant: Anordnung der Räume und Funktionsbereich für optimale Betriebsabläufe, Nachhaltige Materialauswahl und wirtschaftliche Tragsysteme, Energieeffiziente, nutzerfreundliche Haustechnik (so wenig wie möglich & so viel wie nötig), Ausweisung der zukünftigen Unterhaltskosten mit der Kostenberechnung, Ablesbare Nutzung des Gebäudes in der Außenwirkung; ----------Das Büro, welches an der Erstellung des Vorkonzeptes beteiligt war, gilt als vorbefasster Bewerber. Die vorhandenen Unterlagen werden den Bietern bestmöglich zur Verfügung gestellt. ----------In diesem Verfahren werden nach Durchführung des Teilnahmewettbewerbs die Teilnehmer, die zur Vergabeverhandlung eingeladen werden, ca. Mitte November 2026 zur Angebotsabgabe inkl. der Einreichung eines planerischen Konzepts für den Neubau des Feuerwehrhauses aufgefordert. Das planerische Konzept soll eine zeichnerische Ausarbeitung in Form eines Grundrisses für alle Geschosse im Maßstab 1:200 darstellen, die das vorgegebene Raumprogramm abbildet. Die bisher erarbeiteten Unterlagen des vorbefassten Planers werden vom Auftraggeber allen Teilnehmern der 2. Verfahrensstufe zur Verfügung gestellt werden, um alle Bieter auf denselben Informationsstand zu bringen. Der Auftraggeber vergütet diese Lösungsvorschläge für das planerische Konzept mit 10.000 EUR brutto je Bieter. Die Tiefe der Ausarbeitung ist der Honorierung anzupassen. Nach Beauftragung wird bei den Teilleistungen der LPH 2 das Honorar für das planerische Konzept dem Verfahrenssieger in Abzug gebracht werden.---------- Zeitlicher Ablauf: Die Vergabeverhandlung findet voraussichtlich Ende 2026 statt. Die Auftragsvergabe und der unmittelbar darauffolgende Projektstart sind für Mai 2027 vorgesehen. Die Fertigstellung und Inbetriebnahme des Feuerwehrhauses sollen Ende 2032 erfolgen. ----------Hinweis: Die Projektbesprechungen finden in deutscher Sprache statt. | Mai 2027 – Dez. 2032 |
Die Vergabeunterlagen konnten nicht automatisch geladen werden. Du findest sie direkt beim Auftraggeber.
Alle Angaben ohne Gewähr. Maßgeblich ist die Originalbekanntmachung der Vergabestelle.